Steckrübenpastete

Ich hab mir neulich im Vorbeigehen so eine Zeitschrift an Kasse mit Pasteten- und Terrinenrezepten gekauft. Macht man ja so, weil man so was immer mal ausprobieren will. Beim blättern und lesen läuft einem das Wasser im Mund zusammen – doch man merkt, dass das Ganze wieder mal mit Arbeit verbunden ist. Also bleibt’s erst mal dabei.
Nun war da ein Rezept, das sich ganz einfach las. Ich hab unseren alten Fleischwolf wieder mobilisiert, gekurbelt, gerührt und gebacken. Und das Ergebnis ließ sich schmecken.
Inzwischen bin ich beim 5. Rezept und entwickel daraus mein eigenes.

Ohne Fleisch, dafür mit Räuchertofu, ist diese Pastete als leichtes Sommeressen geeignet. Und da der Sommer gerade woanders ist, lässt sie sich hier auch mit Räucherfisch und einem kleinen Salat verbinden

Meine Pastete kann man mit Steckrüben, alternativ aber auch sehr gut mit Süßkartoffeln machen. Auch Kürbis sollte gehen, hab ich aber noch nicht ausprobiert.
Den Teig bereite ich ziemlich weich, damit ich ihn dünner ausrollen kann. Lieber mehr Mehl auf den Tisch streuen, damit nichts anklebt. Teigränder an Pasteten finde ich lecker, wenn sie schön knusprig, nicht, wenn sie dick und pappig sind.

Rezept

Füllung
700 g Steckrübe (Süßkartoffel oder Kürbis)
3 Eier
1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält und gehackt

Teig
200 g Dinkelmehl
1 EL Essig
100 ml kaltes Wasser
100 g kalte Butter in Stückchen
Salz

Soße
2 Becher Saure Sahne
4 Stengel frischen Estragon
2-3 Stengel frischen Kerbel
10 Kumquats
Salz

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