Huhn in Zitrone

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Lust auf was Warmes, aber keine Lust, groß zu kochen. Ich fahre noch schnell beim Schlachter (meines Vertrauens) vorbei und kaufe Hähnchenschenkel.

Das schöne Frühlingswetter lässt weiterhin auf sich warten. Es wird und wird nicht wärmer. Zum Trotz gibt’s die Hühnerbollen mit Zitrone. Das Geflügel wird vor dem Schmoren in einer Marinade aus Zitronensaft, -schale, Knoblauch, Sellerie und Olivenöl eingelegt und bekommt so eine Frische und Würze, die an Frühling wenigstens erinnert.

Und bitte, entscheiden Sie sich für Fleisch von artgerecht gehaltenen Hühnern. Tiere, die Auslauf haben und ihre Lebensbedürfnisse erfüllen konnten, sind weniger für Krankheiten und krankmachende Keime anfällig als Tiere aus Massenhaltung und müssen nicht mit Chlor oder anderen Desinfektionsgiften behandelt werden. Das Fleisch ist saftiger und schmackhafter.

Rezept:

2 Hähnchenschenkel
1 Zitrone
mehrere Knoblauchzehen
1 kleiner Selleriestengel mit Blättern
ca. 3 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Dazu:
Baguette oder Pasta

Backofen auf 130 Grad vorheizen.

Für die Marinade die Hälfte der Zitronenschale abreiben. Die andere Hälfte dünn abschälen. Die eine Hälfte der Zitrone auspressen, die andere von der weißen Haut befreien und in Scheiben oder Stücke schneiden. Selleriestengel und -blätter in dünne Streifen schneiden. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Alles mit dem Olivenöl vermischen. Salz und gemahlenen Pfeffer zugeben. Die Hühnerbollen in eine ofenfeste Schale legen. Sie sollte nur so groß sein, dass das Fleisch gerade hineinpasst. Die Marinade über das Fleisch gießen und 20 Minuten stehen lassen, dabei gelegentlich die Marinade mit einem Löffel über das Fleisch träufeln.

Dann kommt die Schale für 1 Stunde auf die mittlere Schiene in den Ofen. Die Oberfläche ist danach schön gebräunt und das Fleisch sollte durchgegart sein. Zur Sicherheit den Gartest machen. Dazu sticht man mit einem spitzen Messer tief ins Fleisch. Wenn der austretende Saft klar ist, ist es gar.

Die Marinade wird durch das Braten zu einer würzigen Soße, die man mit Brot auftunken kann. Auch Pasta ist gut. Das Fett gieße ich vorher etwas ab.

alle Bilder © Uta Rauser, 2014;    http://www.uta-rauser.de

alle Bilder © Uta Rauser, 2014; http://www.uta-rauser.de

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